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Es grüßt der Fleckenteufel

Seit ich mit 15 ein Praktikum in einer Rehaklinik machte habe ich weiße Hosen nur noch einmal zu Fasching getragen, als Matrose. Vielleicht hängt meine bisherige Abneigung gegen Weiß von der Hüfte abwärts also damit zusammen, dass ich selbiges immer eher Arztpraxen und Krankenhäusern als meinem alltäglichen Dasein zugeordnet habe. Keine Ahnung. Sicherlich spielt aber auch die Tatsache mit, dass es mir nicht einmal gelingen mag, ein weißes T-Shirt einen halben Tag lang sauber zu halten. Spätestens nach dem ersten Kaffee muss ein zuvor noch lupenreines weißes Oberteil gewechselt werden. Wie soll das erst mit Hosen enden? Vermutlich in einem sprunghaften Anstieg des Anti-Flecken-Spray-Absatzes beim Drogeriemarkt um die Ecke. 

Was ich bisher zwar befürchtete, aber nie ausprobiert habe, wird jetzt waghalsig getestet, denn dank Monki ist eine weiße Jeans in meinen Kleiderschrank eingezogen. Ein Spontankauf, den ich bereits zu Genüge feierte, weil sich das neu erworbene Beinkleid ganz hervorragend macht zu den derzeitigen grauen Lieblingsschuhen. Und in sonnigen Zeiten ist Weiß eh immer eine von mir bevorzugte Farbe, bloß bisher eben nicht am Bein.

Wie befürchtet landete zwar beim Mittagessen ein großer Klecks Gemüsesuppe auf meinem weiß verpackten Oberschenkel, weshalb der Rest des Tages in schwarzer Hose verbracht wurde, aber eventuell kann ich mich in der Handhabung weißer Kleidung im Alltag ja noch bessern. Bis dahin muss ich mich dann wohl mit Flecken und häufigem Waschen abfinden, sollte ich tatsächlich dauerhaft Gefallen an weißen Hosen finden.

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Mantel: Pull&Bear (alt), Jeans: Monki, Schuhe: & Other Stories

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